Erkältungskrankheiten

Erwachsene sind im Durchschnitt zwei bis drei Mal im Jahr erkältet, Kinder trifft es bis zu zehn Mal, denn ihr Immunsystem ist noch unerfahren und muss all die Keime erst noch kennenlernen. Hier ein paar Tipps, wie Sie ihrem Kind unterstützend helfen können:

DEN HUSTEN LINDERN: Gegen trockenen Husten helfen oft schon Hausmittel wie heiße Milch mit Honig, Hustenbonbons oder ein selbstgemachter Hustensaft. (Hustensaftrezept)
 
SEHR VIEL TRINKEN: Das macht den Schleim flüssiger und lässt ihn leichter abfließen. Geeignet sind Brühe, Suppen, Wasser oder Kräutertees wie z.B. Holunderblüten oder Kamille – gern mit einem Löffel Honig.
 
ESSEN DAS „RUTSCHT“: Kinder mit entzündetem Rachen mögen meist keine harten, trockenen oder säurehaltigen Speisen. Besser sind Suppen, passiertes Gemüse, Brei oder Mus. Und bitte ohne Pfeffer und Co, denn Gewürze reizen die entzündeten Schleimhäute.
 
VITAMIN C: Wer erkältet ist, hat einen höheren Bedarf an Vitamin-C. Frisch gepresster Orangensaft oder Obst sind ideal.
 
SCHLEIMHÄUTE FEUCHT HALTEN: Feuchte Tücher über der Heizung oder ein Ultraschallvernebler befeuchten die Luft. Auch Inhalieren mit Kamille oder Kochsalzlösung wirkt entzündungshemmend.
 
FÜßE BADEN: Ein warmes Fußbad fördert die Durchblutung und stärkt die Abwehr. Danach die Kinderfüße gut abtrocknen, in dicke Socken und unter eine warme Decke packen.
 
FRISCHE LUFT: Ist das Kind fieberfrei, tut ihm frische Luft gut. Ein kurzer Spaziergang regt den Kreislauf an.Auch das Kinderzimmer sollte mehrmals am Tag gelüftet werden und nicht zu warm sein
 
RUHE UND SCHLAF: Ruhe und Schlaf bringen bei Erkältungskrankheiten am schnellsten Besserung. Lassen Sie ihr Kind deswegen lieber Mal einen Tag länger zu Hause.
 
NASENTROPFEN ZUR NACHT: Abschwellende Nasentropfen erleichtern kleinen Schniefnasen das Schlafen. Um eine Gewöhnung zu verhindern, dürfen sie aber nur wenige Tage zum Einsatz kommen. Unbedenklich sind Nasentropfen aus hypertoner Kochsalzlösung – sie befeuchten die Schleimhaut nur, wirken aber nicht abschwellend.
 
KOPF HOCH: Beim Ausruhen und Schlafen hilft es dem Kind oft beim Atmen, wenn der Kopf erhöht gelagert wird – zum Beispiel mithilfe von Handtüchern und Kissen unter dem Matratzenoberteil.
 
Hustet das Kind länger als zwei Wochen, wird es heiser, hat Atembeschwerden, hohes Fieber oder klagt über starke Schmerzen, ist eine ärztliche Vorstellung notwendig.